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Schwentinelauf 2009

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Am Ostermontag, den 13.April 2009 fand der mittlerweile schon traditionelle Vorbereitungslauf des LTV Kiel statt. Mit 11 Teilnehmern war der SFC Ottendorf diesmal stark vertreten.

Um kurz vor 8:oo Uhr verließ ich das Haus, da ich rechtzeitig am Treffpunkt an der Dorfstraße ankommen wollte. Es war sogar noch genügend Zeit übrig, um direkt zu Dietmar weiterzulaufen. Mit Arno, der ebenfalls gerade eintraf, starteten wir in Richtung Ellerbeker Schule. Zwischenzeitlich sammelten wir noch Günther und Yahya ein.

Beim LTV in Ellerbek angekommen hieß es nun die richtige Laufkleidung auszuwählen. Es war zwar noch nicht sehr warm, aber die Sonne schien schon kräftig. Also kurz, kurz !! Kurze Hose, kurzes Laufshirt! Die Wahl war für mich auf jedenfall richtig, wie sich später herausstellen sollte. Nun mussten wir uns noch in die richtigen Trainingsgruppen einordnen. Auch diese Wahl war nicht einfach, nehme ich z.B. Gruppe 1 mit 5:00 - 5:30 min/km ?, oder lieber Gruppe 2 bis 6:00 min/km ? Ich entscheide mich mit Klaus und Axel zusammen für die Gruppe 1.

Nach einer kurzen Begrüßung und Einteilung der Gruppen geht es auch schon auf die Strecke. Ich fühle mich von Beginn an sehr gut. Es geht ruhig los, das Wetter ist 1a und die Stimmung in meiner Gruppe prima. Jens, unser Gruppenleiter, macht seine Sache hervorragend. Mit gleichmäßigem Tempo und klaren Anweisungen bei Gegenverkehr spult er die Kilometer wie ein Uhrwerk herunter.

Es gab unterwegs 4 Verpflegungsstationen mit Tee, Wasser, Bananen, Salzstangen, Keksen usw. Der Untergrund war durch die letzten schönen Tage bis auf wenige Stellen hervorragend abgetrocknet. Es gab nichts was bei diesem Trainingslauf störte. Kein Gegenwind, tolle Landschaft, gute Gespräche unterwegs, der eigene Körper beschwerte sich auch nicht. Nach etwas über 33 km kamen wir wieder in Ellerbek an, nachdem wir zur Halbzeit beinahe das Kloster in Preetz erreicht hatten. Es war fast schade, dass der Lauf schon wieder vorbei war. Hoffentlich läuft es dann in 2 Wochen in Hamburg genau so gut!

Nach und nach trudelten alle Gruppen wieder ein und die Gesichter der Läuferinnen und Läufer zeigten, dass es wohl Allen sehr gut gefallen hat. Vielen Dank auch noch an Dietmar, der uns anschließend wieder nach Hause fuhr.

Der letzte lange Lauf vor dem Hamburg Marathon ist nun Vergangenheit. Die nächsten 2 Wochen heißt es nun langsam den Trainingsumfang herunterzufahren, die Depots zu füllen und den Körper für die kommende Belastung erholen zu lassen. (joa)

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Hochbrückenlauf 2009

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HochbrückeHeute steht der Hochbrückenlauf 2009 an. Schon Monate im Voraus ist dieser Lauf ausgebucht. Das liegt daran, dass er ein guter Test oder Trainingslauf 5 Wochen vor dem Hamburgmarathon ist.

Ich stehe heute um kurz vor 8 Uhr auf, um noch etwas zu frühstücken. Anschließend ziehe ich mich fast lauffertig an. Nur den Trainingsanzug ziehe ich noch über, da es heute am Morgen sehr frisch ist. Das Thermometer zeigt 5 Grad an. Ein paar warme Sachen für "nach dem Lauf", Handtuch usw. in meine Sporttasche gepackt, dann geht es los.
Schon nach einer knappen 1/4 Stunde Autofahrt komme ich in Projensdorf an und finde auch gleich einen Parkplatz.

In der Turnhalle treffe ich meine Mitläufer/innen vom Lauftreff. Es wird sich noch mal ausgetauscht, welche Kleidung für den Lauf am Besten sei. Die Sonne lugt zwischen den Wolken hindurch, der Wind weht teilweise sehr scharf.
Um 10 Uhr erfolgt der Startschuß für die 29,8 km Strecke. (Meine Messung lag hinterher nur bei knapp über 29 Km!) Ich habe mich ca. 10 Meter hinter den Spitzenläufern eingeordnet, doch schon beim Herauslaufen aus dem Stadion sehe ich die Spitzengruppe nicht mehr. Mein Anfangstempo ist gefühlt langsam, jedoch zeigt meine Uhr unter 5 min/km an. Aber es liegt alles im "grünen Bereich"!

Auf der Hochbrücke weht in Böen ein starker Gegenwind. Das bessert sich auch bis Altwittenbek und Neuwittenbek nicht. So liegt mein Km-Schnitt hier auch knapp über 5 min/km. Ab Neuwittenbek geht es dann mit teilweise Rückenwind zurück zum Kanal. Jetzt läuft es immer leichter. Am Kanal angekommen, kurz vor der Holtenauer Hochbrücke muss ich mich bremsen, um nicht zu schnell zu werden. Es kommt jetzt der schwerste Teil des Laufes, die Holtenauer Hochbrücke und anschließend noch zwei knackige kleinere Anstiege.

Ich gehe sie vorsichtig an, bemerke jedoch, dass es nicht so schwer ist wie befürchtet. Ich überhole nun fast nur noch! Schon bald kommt das Ziel in Hörweite und ich geniesse den letzten Abschnitt des Laufes.
Fazit: Ein schöner Lauf, gutes Wetter, alle Mitläufer/innen mit denen ich anschließend noch spreche sind sehr zufrieden. (joa)

 

Nikolauslauf in Klausdorf

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Sonntag, 7.12.2008

Am Sonntag war der Nikolauslauf in Klausdorf. Bei trockenem Wetter bin ich auf der Jubiläumsstrecke über 15,3 km gestartet. Die Strecke verlief im ersten Abschnitt identisch zu der 10,15 km Strecke. Im letzten Abschnitt wurde eine Verlängerung über Oppendorf angehängt. Es ist eine landschaftlich schöne anspruchsvolle Strecke mit vielen kurzen und knackigen Anstiegen.

Da es die Tage zuvor viel geregnet hatte, waren die Wege teilweise doch recht matschig. Etwa bei km 8 liefen wir in die Gruppe der später gestarteten Kurzstreckler hinein. Da jetzt Überholungen anstanden und die langsameren Läufer sich natürlich die besten und etwas trockeneren Bereiche der Wege aussuchten, mußte ich jetzt zusätzlich in den tieferen Matsch ausweichen. Auch die schnellen Läufer der 10 km Strecke liefen nun von hinten auf!

Es war keine organisatorische Meisterleistung der Veranstalter! Auch im Zielbereich wurde es durch die verschiedenen Startgruppen recht unübersichtlich. So wurde z.B. auch vollkommen übersehen, dass die Siegerin der 10 km Strecke nicht Anke war!

Die Ausgabe der Getränke im Zielbereich war gut versteckt und nicht besonders anspruchsvoll. Die Sanitären Anlagen, Duschen usw. waren durch die hohen Anmeldezahlen sehr stark frequentiert. So herrschte in manchen Bereichen ein kleines Chaos. Mich wunderte die gute Kritik zu diesem Lauf in den Kieler Nachrichten.

Als letzten Kritikpunkt möchte ich noch den Preis der Jubiläumsstrecke ansprechen. Es wurde ein Jubiläumslaufshirt angepriesen, welches im Startgeld von 15 Euro  enthalten ist. Leider entpuppte sich dieses Shirt als ein recht kitschiges Baumwollshirt (gesponsert von Zippels), welches kein Laufshirt ist!

Für diese Leistungen sind 15 Euro Startgeld (ca. 30 DM!!!!) einfach zu viel. (joa)

 

Rund um den Westensee

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Streckenprofil:

Streckenprofil

Sonntagmorgen um kurz vor 8 Uhr parke ich meinen Wagen in Hohenhude am Westensee. Der kleine Ort ist noch verschlafen und beim Aussteigen aus den Auto werde ich kritisch von einem Anwohner aus seinem Wintergarten heraus belauscht.

Es ist schon hell genug zum Laufen. Das Wetter scheint sich noch zu überlegen wie es werden will. Die Temperatur liegt bei etwa 8 Grad. Der starke Wind der letzten Tage hat sich gelegt. Es sind also beste Vorraussetzungen für einen schönen Lauf. Ich schalte meine Garmin Uhr ein, damit sie sich die nötigen Satelliten suchen kann.

Handy und Autoschlüssel bringe ich in einer kleinen Bauchtasche unter. Die stört beim Laufen nicht so wie eine ausgebeulte Hosen-, oder Jackentasche. Ich starte die Uhr und laufe in Richtung Steinfurt aus dem Dorf heraus. Die ersten Kilometer verlaufen im Gegensatz zur letzten Woche vollkommen leicht und locker. Ich muss mich ein wenig bremsen, um nicht zu schnell zu werden, sonst fehlen mir zum Schluss die nötigen Körner.

Kurz vor der Kreisstraße biege ich in Richtung Steinfurter Mühle ab. Auf den Straßen und Wegen ist noch nichts los, kein Auto, kein Spaziergänger ist unterwegs. Die Landschaft gehört mir! Ich lasse die Steinfurter Mühle hinter mir und erreiche nun doch die Kreisstraße.

Nun laufe ich in Richtung Schönwohld. Durch den Ort hindurch, an der kleinen Kirche vorbei gehts nun an der Kreisstraße entlang nach Achterwehr. Die ersten kleineren Steigungen stören meinen gleichmäßiger werdenden Lauf nicht. Nach gut 6 Kilometern habe ich Achterwehr erreicht. Ich biege nicht in die Poststraße ab, da ich nicht weiss, wie gut der Verbindungsweg nach Felde durch die Wiesen belaufbar ist.

Also gehts über die Bahnschienen und die Eiderbrücke weiter zur Abzweigung nach Brandsbek/Felde. Bei ungefähr 9 Kilometern bin ich in Felde angekommen. Der Ort erstreckt sich über gute 2 Kilometer. Aus Felde endlich herausgelaufen kann ich links mal wieder auf den See schauen. Es ist der Bossee, der an der Lohburg durch einen schmalen Zugang mit dem Westensee verbunden ist. Hier gibt's dann auch einige nette Anstiege.

Am Abzweiger nach Brux komme ich an einem Angelverein vorbei. Hier haben sich einige Mitglieder versammelt und machen mit den am Bootssteg liegenden Booten Krach. Die Motoren der Motorboote werden ausprobiert. Mir scheint auch, dass so mancher Tropfen Alkohol fliesst, da die Stimmung sehr ausgelassen ist.

RegenbogenEinen kleinen Augenblick weiter habe ich bei Kilometer 13,7 Westensee erreicht. Auf meiner linken Seite sehe ich über dem See einen herrlichen Regenbogen. Ich halte kurz an, um mit meinen Handy ein Foto zu machen. Leider ist auf dem Foto nicht viel zu sehen. Ich freue mich , dass der Regenschauer an mir vorbeigezogen zu sein scheint, doch einige Minuten später beginnt es auch auf dieser Seeseite zu regnen.

Es ist jedoch nur ein leichter Nieselschauer, der schnell vorbei zieht. Kurz vor Wrohe, bei Kilometer 17,6 beginnt der schwierigste Anstieg der gesamten Strecke. Es gilt einen Höhenunterschied von knapp 30 Metern auf einer Strecke von 600 Metern zu überwinden. Doch schnell und ohne Probleme komme ich oben an und befinde mich in Wrohe. Hier hat man einen herrlichen Blick über den Westensee. Die soeben gewonnene Höhe muss man jedoch gleich wieder zurückgeben. Es geht mit Schwung wieder hinunter zum Campingplatz. Ich befinde mich bei Kilometer 19.

Es sind noch ca. 3,5 Kilometer bis nach Hohenhude. Es geht nun am kleinen Schierensee, auf einem welligen aber schön zu laufenden Waldweg, entlang. Dann erreiche ich die Badestelle am Westensee. Noch einen guten Kilometer, dann habe ich meinen Startpunkt und somit mein Auto wieder erreicht. Die letzte Steigung hinauf in den Ort hat es zwar noch einmal in sich, aber da ich sowieso die letzten Meter ruhig ausklingen lasse, macht es sogar Spass!

Die Runde war etwa 22,3 km lang, ist etwas anspruchsvoll, jedoch schön zu laufen, da es viel zu sehen gibt. Mit kleinen Abänderungen der Strecke werde ich hier bald wieder laufen. Hier der Link zu Google Maps.

(joa)

 

Zweibrückenlauf am Sonntagmorgen

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Am Nordostseekanal

 Um kurz vor 8 werde ich von sanfter Musik geweckt. Ich drehe mich in meinem warmen Bett noch einmal um und versuche mich zu erinnern, ob ich wirklich freiwillig aufstehen wollte? Ich hatte es mir vorgenommen! Mein Plan war es, um 1/2 9 Uhr loszulaufen. Ich stehe also auf , mache mich frisch, ziehe meine Laufsachen an und nach einem kargen Frühstück geht es los.

Raus in den Morgen. Es ist frisch, aber nicht sehr kalt, bei 10 Grad herum. Der Himmel ist teilweise bewölkt, es scheint schönes Wetter zu geben. Ich laufe los in Richtung Ottendorf und weiter zum Kanal. Die ersten Kilometer fallen mir etwas schwer, doch schon bald lockert sich die Muskulatur und es wird leichter. Es sind noch nicht viele Spaziergänger unterwegs. Ich geniesse die Ruhe und lasse den Gedanken freien Lauf. Ich komme am Nordostseekanal an. Nun gehts weiter in Richtung Hochbrücken immer am Kanal entlang. Ein paar Containerschiffe, die nach Brunsbüttel fahren kommen mir entgegen.

Es beginnt nun leicht zu regnen, auch der Wind nimmt etwas zu. Da habe ich mich mit meiner Prognose wohl vertan. Doch es macht mir nichts aus. Im Gegenteil: Regen und Wind zu spüren ist schön. Ich hatte mich mit der Regenjacke, Unterhemd, Laufshirt und 3/4 langer Hose gut gegen das Wetter gerüstet!

Schon bald war ich auf der Levensauer Hochbrücke angekommen und überquerte den Kanal. Auf der Nordseite dann noch ein kleines Stück Richtung Holtenau, um schließlich in Richtung Gut Projensdorf und Gut Knopp abzubiegen. Wunderschön, die Pferde am Gut Projensdorf, die mit Decken gegen die Kühle und Feuchte Luft geschützt sind blicken auf, als ich an ihnen vorbei trabe.

Sie scheinen mich zu beneiden, da sie auf ihrer Weide stehend zum Verweilen gezwungen sind! Ich kann mich jedoch frei entscheiden wo, wann und wielange ich laufen möchte. (Naja fast frei) Heute möchte ich lange Laufen. Es regnet nun zwar stärker, aber es stört mich nicht. Schon bin ich an der Holtenauer Hochbrücke angekommen, um den Kanal erneut zu überqueren.

Über Projendorf und Suchsdorf geht es nun zurück nach Hause. Ein herrlicher Lauf. Ich habe mir sogleich vorgenommen am nächsten Sonntag wieder früh aufzustehen. Dann geht es um den Westensee herum! (joa)

 

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